(zert.) psychologischer Berater

Veit Wilhelmy hat eine psychotherapeutische Grundausbildung mit Multimodaler Kurzzeit-Psychotherapie und Krisenintervention sowie eine vertiefende Ausbildung Multimodale Traurnatherapie abgeschlossen:

  • mit 220 Seminarstunden und 250 Lernstunden (gemäß Weiterbildungsnachweis)
  • mit 42 Seminarstunden und 108 Lernstunden (gemäß Weiterbildungsnachweis)
  • Die Weiterbildungen umfassten zusätzlich den Vorbereitungskurs nach dem Heilpraktikergesetz:
    – eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie mit 145 Seminarstunden
    – Grundkurs Psychotherapie inklusive berufsbegleitender Supervision

Weiterbildungsinhalte der theoretischen Ausbildung:

  • Gesetzliche Bestimmungen zur Ausübung der Psychotherapie, zur Praxisführung, zur Dokumentation und zur allgemeinen Sorgfaltspflicht
  • Allgemeine Grundlagen des psychotherapeutischen Gesprächs, der biographischen Reflexion und der therapeutischen Beziehung
  • Therapeutische Grundgedanken der Kurzzeittherapie aufgrund der Neuropsychotherapie nach Grawe
  • Grundlegende Kenntnisse über psychoanalytisch begründete Verfahren, die Aktivierung der Psychodynamik, Techniken der biographischen Arbeit, Analyse der Beziehungsdynamik und Eigensprache als Hinweis zur Deutung des Grundkonfliktes
  • Grundlegende Einführung in Entspannungstechniken, Trance und therapeutische Hypnose nach Milton Erickson sowie hypnotischer Interventionsmuster betreffend Vertiefungstechniken, Timelinetherapie, Altersregression, Ressourcenentwicklung und Problemlösung
  • Vermittlung von grundlegenden NLP-Modellen und die Verbindung mit NLP-Therapie Ansätzen unter Berücksichtigung von Assoziations- sowie Dissoziationstechniken, Wechsel der Wahrnehmungspositionen, dem Modell der Persönlichkeitsebenen, der Teilearbeit, der Timelinearbeit und dem Reimprint
  • Theoretische Einführung in das systemische Aufstellen sowie von Aufstellungsformaten in der Einzeltherapie betreffend Familienskulpturen und Systemischen Strukturaufstellungen
  • Grundlagen der Kognitiven Verhaltenstherapie unter Einbeziehung von Standardinterventionen im Bereich von Konfrontations- und Bewalipungsveriahten, operanten Verfahren, Modell-Lernen und kognitiven Techniken
Weiterbildungsinhalte der praktischen Ausbildung:
  • Aufnahme des therapeutischen Gesprächs, Anamnese und Diagnose sowie Indikation für Krisenintervention oder Kurzzeit-Psychotherapie
  • Einsatz psychotherapeutischer Grundtechniken
  • Differentialindikation zu spezifischen Interventionen und Verknüpfung verschiedener Interventionstechniken
  • Führung von Therapieverläufen und Therapiephasen e  Evaluation und Abschluss von Therapieprozessen
  • Reflexion therapeutischer Haltungen und Umgang mit eigenen Grenzen
Verlauf der Ausbildung:
Grundlagen der Psychiatrie — Heilpraktiker (Psychotherapie)75 Stunden
Amtsärztliche Überprüfung — Therapieerlaubnis (Lernstunden)250 Stunden
Motivationsklärung — schriftliche Dokumentation3 Stunden
Nachweis fundierter diagnostischer Kenntnisse2 Stunden
8 Seminarmodule85 Stunden
Peergruppe, Übungsaufgaben, Literaturstudium15 Stunden
Schriftliche Hausarbeit, Falldokumentation, Referat15 Stunden
Nachweis über mind. 10 therapeutische Sitzungen10 Stunden
Fallbesprechung / Intervision12 Stunden
Abschlusskolloguium

3 Stunden

Eine Unterrichtsstunde entspricht 45 Minuten, die gesamte Weiterbildung umfasst insgesamt 220 Unterrichtsstunden und 250 Lernstunden.

Weiterbildungsinhalte der Traumatherapie Ausbildung:

In der Weiterbildung wurden grundlegende Kenntnisse zur Traumaätiologie und -diagnostik vermittelt sowie traumatherapeutische Interventionstechniken verschiedener Schulrichtungen vorgestellt und eingeübt.

Theoretische Ausbildung

– Traurnaätiologie, Traumadiagnostik, neurowissenschaftliche Ansätze

– psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Krankheitsmodelle

– Traumatypologien und komplexe Traumafolgestörungen

– frühe Traumatisierungen und ihre entwicklungspsychologischen Folgen

Praktische Ausbildung

– psychoanalytische, humanistische und verhaltenstherapeutische

– Interventionsformen sowie ihre integrative Anwendung

– EMDR-Technik

– Traumatherapeutische Interventionen in der Schmerztherapie und Palliativmedizin

– Evaluation und Abschluss von Therapieprozessen

– Reflexion therapeutischer Haltungen und Umgang mit eigenen Grenzen, Psychohygiene

Methodik der Ausbildung

– Übung und Variation der Interventionstechniken

– Analyse des Übertragungsgeschehens und der Beziehungsdynamik

– Variation des Gesprächssettings: einzeln, triadisch, plenar

– Falldemonstrationen, Rollenspiele

– Peergruppe, Übungsaufgaben

– Literaturstudium

– Supervision

Abschluss der Ausbildung

– Abschlusskolloquium

Verlauf der Ausbildung

– Motivationsklärung                                                   3 Stunden

– Nachweis fundierter diagnostischer Kenntnisse        2 Stunden

– 8 Seminarmodule                                                    42 Stunden

– Peergruppe, Übungsaufgaben, Literaturstudium      95 Stunden

– Supervision/lntervision                                             5 Stunden

– Abschlusskolloquium                                               3 Stunden

Der Kurslehrgang umfasste 42 Unterrichtsstunden sowie 108 Lernstunden (Motivationsklärung, Nachweis fundierter diagnostischer Kenntnisse, Lektüre, peer-group/Übung aufgaben, Intervision).